Freundschaft?

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Was bedeutete Freundschaft früher und heute? Was versteht ihr heute unter Freundschaft? Wie seht ihr das Freundschaftsbild von Peter Paul Rubens, das vor 400 Jahren entstanden ist? Was hat sich verändert? Was ist gleich geblieben? Gibt es positive und negative Entwicklungen? Was ist euch persönlich in der Freundschaft wichtig?

Diskutiert hier!

7 Antworten

  • Freundschaft ist für mich das Gefühl, zu Hause zu sein, sich wohl zu fühlen, so wie man ist, und gebraucht zu werden. Freundschaft bedeutet, zusammen zu lachen und auch zu weinen, gemeinsam durch dick und dünn zu gehen.

  • Was bedeutet Freundschaft für mich?

    Freundschaft kann so vielseitig sein, denn keine gibt es ein zweites Mal. Manchmal so oberfächlich, dass es schon beinahe anstrengend ist. So, wie man sich auf Fotos im Internet, auf Facebook, präsentiert und inszeniert mit Untertiteln wie “Meine Sis”. Doch Freundschaft bedeutet, den Mut zu haben, die wirkliche Nähe zu jemand anderem zuzulassen, so mutig zu sein, man selbst zu sein. Denn die „gefühlte Schwester“ ist es meist dann, wenn es unausgesprochen einfach so ist! Freundschaft ist, wenn man anschließend die Erfahrung macht, so akzeptiert zu werden, wenn man vor dem anderen weinen kann, genauso, wie es leicht fällt, zu lachen und Spaß zu haben… Und wenn man nie traurig sein muss, wenn der Moment des Lachens einmal vorbei ist…

  • Echte Freunde helfen einander und lassen sich nicht im Stich. Sie füllen die Schwächen und Ängste gegenseitig mit neuer Energie und eigenem Wissen und Erfahrungen aus. Wie in einem Puzzle, in dem ein Teil das andere perfekt ergänzt. Wie in dem Kinderbuch, in dem es ein Schwein, eine Maus und ein Hahn durch gegenseitige Hilfe und Unterstützung schaffen, zusammen Fahrrad zu fahren. Ich glaube, das Buch heißt sogar „Freunde“. Außerdem ist Freundschaft auch das Teilen von Kleinigkeiten wie Keksen oder aber auch von Erfahrungen und gemeinsamen Erinnerungen. Darum ist für mich das Wichtigste in einer Freundschaft die gegenseitige Unterstützung und das Halt geben, was auch immer auf einen zukommen mag, egal welche Wege gegangen werden.

  • Freundschaft ist eine Tür zwischen zwei Menschen. Sie kann manchmal knarren, sie kann klemmen, aber sie ist nie ganz verschlossen. Es hat mich gefreut, mitzumachen.

  • Für mich bedeutet Freundschaft, jemanden hinter einem zu haben, zu dem man egal wann und zu welcher Uhrzeit hingehen kann und um Rat bitten kann.

    Das Projekt war eine spaßige Erfahrung. Als man die Posen der Charaktere eingenommen hat, ist man in ihre Rolle geschlüpft, und man konnte die Rolle fühlen, finde ich. Wenn man sich das Bild einfach so von Rubens angeguckt hat, konnte man die Freundschaft dahinter nicht so stark erkennen, als wenn man sie posiert hat. Besonders in der Rolle von Rubens konnte man die Personen hinter einem als „Stärkung“ empfinden.

  • Ich denke, dass Freundschaft im Netz gegenüber Freundschaft in der Realität viel einfacher ist. In einem Chat kann man sich auf einen einfachen Small Talk berufen und auch auf Fotos kann man sich so präsentieren, wie man gesehen werden möchte. Es ist dem anderen gegenüber viel weniger Empathie nötig, im Gegensatz zu Situationen, in denen man seinem Gegenüber in die Augen schaut, denn die Augen sind ja bekanntlich der Spiegel der Seele…

  • Freunde begleiten dich durch dein ganzes Leben. Manche Freundschaften können sich mit der Zeit verlieren und andere halten für immer. In der Gegenwart von Freunden fühlt man sich wohl. Sie mögen dich so, wie du bist, und du hast nicht das Gefühl, dich verstellen zu müssen. Freundschaft beruht auf Gegenseitigkeit, sie geht in die Tiefe und darf nicht auf Oberflächlichkeiten beruhen. Denn Freunde müssen sich aufeinander verlassen können, sich gegenseitig unterstützen und immer füreinander da sein.

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